Roulette ist das bekannteste Tischspiel in der Entwicklung des Glücksspiels. Roulette wird hauptsächlich durch das Glück beeinflusst. Es gibt zwar gewisse Spielstrategien, aber die Wahrscheinlichkeiten der Ereignisse können nicht geändert werden, und die Auszahlungsquote richtet sich nach diesen Ereignissen. Wenn die Kugel auf einem von dir belegten Feld liegen bleibt, hast du gewonnen – das ist reines Glück. Darum ist Roulette auch so beliebt. Du kannst es mit ein paar Grundinformationen genauso erfolgreich spielen, wie jemand, der schon seit Jahren am Tisch sitzt.

Also, das Spiel besteht aus drei Komponenten. Die Erste ist das Rouletterad mit dem Kessel. Das Rad ist in mehrere Segmente aufgeteilt, wobei jedes am Ende durch eine farbige und nummerierte Vertiefung gekennzeichnet ist. Üblicherweise sind die 37 Felder abwechselnd rot und schwarz, wobei ein Feld grün bleibt, die Null. (In der amerikanischen Version gibt es 2 Nullen). Der zweite Ausrüstungsgegenstand ist die Roulettekugel. Diese kleine Kugel wird in das sich drehende Rad geworfen, und bleibt schließlich in einem Feld liegen, das daraufhin die Gewinnzahl darstellt. Als Drittes wird der Spieltisch benötigt. Darauf ist ein üblicherweise grüner Stoff gespannt, der mit den einzelnen Zahlenfeldern und einigen Kombinationsmöglichkeiten bedruckt ist. Auf die Felder des Tisches legen die Spieler Ihre Spielchips (jeder Spieler hat eine charakteristische Farbe).

Wie in jedem anderen Casino Spiel, platzieren die Spieler ihre Wette, bevor die Runde beginnt. Dazu legen sie Ihre Einsätze auf die entsprechenden Felder auf die sie die Wette(n) platzieren möchten. Es stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Du kannst auf einzelne Zahlen setzen, auf die Farben Rot und Schwarz, auf gerade und ungerade Zahlen, sowie auf ganze Zahlenreihen oder Zahlenblöcke. Je mehr Zahlen deine Wette beinhaltet, desto höher ist logischerweise die Chance, dass du gewinnst. Allerdings wird die Auszahlungsquote vom Casino umso niedriger festgelegt, je höher die Gewinnchance ist. Die Höhe deines Wetteinsatzes kannst du frei wählen. Nach einer bestimmten Zeit dreht der Croupier den Kessel an. Du kannst noch setzen. Anschließend wirft er die Roulettekugel in die entgegengesetzte Rotationsrichtung in den Kessel, wodurch sie durch die Fliehkraft am oberen Rand des Kessels bleibt. Du kannst deine Wetten immer noch ändern, erhöhen oder dich aus dem Spiel zurückziehen. Erst wenn die Kugel langsamer wird, sagt der Croupier "Rien ne va plus", was wörtlich übersetzt "Nichts geht mehr" heißt. Ab sofort sind Änderungen sämtlicher Art untersagt. Durch die geringere Geschwindigkeit der Kugel reduziert sich die Fliehkraft und die Kugel nähert sich dem unteren Bereich es Kessels, indem die farbigen Zahlen Fächer sind.

Nach ein paar dramatischen Hüpfern über die Zahlenfelder bleibt die Kugel letztlich in einem von ihnen liegen. Der Croupier verkündet die Gewinnzahl, die Farbe der Zahl, ob sie gerade oder ungerade ist und die zugehörige Spielhälfte an. Das Manque (niedrig) sind Zahlen 1 bis 18, wogegen die Zahlen 19-36 im Passe (Hoch) liegen. Zusätzlich deutet er mit seinem Rechen auf die Gewinnzahl. Anschließend bezahlt er die Gewinner nach den fest definierten Quoten aus und sammelt die verlorenen Chips ein. Selbstverständlich erhält jeder Spieler die Chipsfarbe, die er gesetzt hat. Während der Croupier zugange ist, dürfen die Spieler Ihre Chips nicht berühren.

Beim Online Roulette ist das Ganze natürlich etwas einfacher. Die Gewinnausgabe ist in Sekundenschnelle erledigt, und eine neue Runde kann beginnen. Allerdings gibt es auch in Online Casinos Spiele mit echten Croupiers, sodass es nichts schaden kann, die Verhaltensregeln des ordinären Roulettes zu kennen. Viel Spaß wünscht euch eure Schildkröte.